E.DIS Netz: Fernwirkanbindung für PV und Batteriespeicher

E.DIS Netz versorgt Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, eine Region mit hoher Windeinspeisung und häufigem Einspeisemanagement. Genau dort zählt eine schnelle, zuverlässige Sollwertumsetzung. Von 100 bis 500 kW binden wir über das E.ON Modbus TCP Profil an.

E.DIS Netz im Überblick

E.DIS Netz betreibt das Verteilnetz in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, mit Sitz in Fürstenwalde an der Spree. Das Netzgebiet gehört zu den windreichsten Regionen Deutschlands. Entsprechend oft greift das Netzsicherheitsmanagement ein, um Einspeisespitzen abzufangen.

Für Erzeugungs- und Speicheranlagen bedeutet das: die Anlage muss Sollwerte schnell und zuverlässig umsetzen und den Sofort-AUS sauber ausführen. E.DIS folgt dabei den eng verwandten E.ON-Vorgaben für die fernwirktechnische Anbindung an das Mittelspannungsnetz.

Kurzprofil

Netzgebiet
Brandenburg, Meckl.-Vorpommern
Sitz
Fürstenwalde/Spree
Gruppe
E.ON
Profil
E.ON Modbus TCP

Ihre Anbindung bei E.DIS Netz

Für Anlagen von 100 bis 500 kW binden wir E.DIS Netz über das gemeinsame E.ON Modbus TCP Profil an. Ab rund 100 kW verlangt E.DIS eine fernwirktechnische Anbindung und die Teilnahme am Redispatch 2.0.

Verfügbar · 100 – 500 kW

E.ON Modbus TCP Profil

Anbindung über das Gateway Light mit dem E.ON Modbus TCP Profil, das bei allen E.ON-Netzbetreibern identisch ist. Das EMS stellt den Modbus-TCP-Server bereit, empfängt den NSM-Sollwert in Stufen und meldet Spannung, Wirk- und Blindleistung zurück.

  • Modbus TCP, E.ON-Profil (Gateway Light)
  • Sollwertvorgabe in Stufen, Messwert-Rückmeldung
  • Dasselbe Profil bei allen fünf E.ON-Netzbetreibern

Schnelle Abregelung im windreichen Netz: das EMS setzt die Sollwerte mit den geforderten Rampen nach VDE-AR-N 4110 um und hält bei Verbindungsverlust den zuletzt gültigen Sollwert. Sobald die Beschränkung aufgehoben ist, optimiert es weiter am Markt.

Gemacht für häufiges Einspeisemanagement

Im windreichen E.DIS-Netz greift die Netzsicherheit oft ein. Unsere Regellogik setzt Sollwerte sauber und gradientenkonform um, ohne die Anlage betrieblich zu stören. Die Fernwirktechnik ist in den Voltmaster Controller integriert, wir begleiten die Inbetriebnahme mit E.DIS Netz.

E.ON-Profil im Detail →

Anlage im E.DIS-Netz anschließen?

Nennen Sie uns die Anschlussleistung und die Spannungsebene. Wir bestimmen die richtige Anbindung und begleiten den Signaltest mit E.DIS Netz.

Häufige Fragen zu E.DIS Netz

Welches Protokoll nutzt E.DIS Netz für die Fernwirkanbindung?

Von 100 bis 500 kW erfolgt die Anbindung über das E.ON Modbus TCP Profil am Gateway Light, gemäß der E.DIS-Netzrichtlinie für die fernwirktechnische Anbindung an das Mittelspannungsnetz.

Warum ist die Sollwertumsetzung im E.DIS-Netz besonders wichtig?

Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind sehr windreich, das Netzsicherheitsmanagement greift entsprechend oft ein. Das EMS muss die Sollwerte schnell und gradientenkonform nach VDE-AR-N 4110 umsetzen und den Sofort-AUS zuverlässig ausführen.

Unterstützt Voltmasters das E.DIS-Netz schon heute?

Im Bereich von 100 bis 500 kW ja, über das gemeinsame E.ON Modbus TCP Profil. Wir stützen uns dabei auf unseren bei Westnetz und in Belgien erprobten Stack.

Ab welcher Leistung ist die Fernwirkanbindung Pflicht?

Ab rund 100 kW Summenleistung am Netzanschlusspunkt verlangt E.DIS eine fernwirktechnische Anbindung und die Teilnahme am Redispatch 2.0. Die genauen Schwellen legt E.DIS in der Netzrichtlinie und der TAB Mittelspannung fest.

Offizielle Quellen und Normen

Diese Seite basiert auf den unten aufgeführten Dokumenten der Netzbetreiber und Normungsgremien. Prüfen Sie stets die aktuellste Fassung beim Herausgeber.

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