Grid Compliance & Fernsteuerung
Fernsteuerung und Netzkonformität ohne Kopfzerbrechen
Ab 100 kVA Speicher verlangt der Netzbetreiber immer häufiger eine Fernsteuerung. Voltmasters koppelt den Voltmaster Controller direkt an die RTU des Netzbetreibers, im Protokoll, das dieser Netzbetreiber verlangt, verarbeitet die Signale in der Optimierung und begleitet die Zertifizierung von Anfang bis Ende. Die genauen Anforderungen und Protokolle unterscheiden sich je Land und Netzbetreiber, deshalb arbeiten wir die Funktionsweise je Land separat aus.
Was ist Fernsteuerung?
Fernsteuerung bedeutet, dass der Netzbetreiber eine Anlage aus der Ferne überwachen und bei Bedarf eingreifen kann: Leistung, Spannung und Strom auslesen, aber auch Leistungsbegrenzungen auferlegen oder abschalten. Diese Kommunikation läuft über eine RTU (Remote Terminal Unit), das Feldgerät, das der Netzbetreiber an die Anlage koppelt. Welches Protokoll dabei verwendet wird, unterscheidet sich je Netzbetreiber und Land: IEC 60870-5-104 ist in Europa gängig und ist das, was Fluvius verwendet, andernorts sind Protokolle wie DNP3, IEC 61850 oder Modbus üblich. Durch zunehmende Netzüberlastung, das massive Wachstum von Batteriesystemen und neue Flexibilitätsprogramme wird 100 kVA immer häufiger als relevante Schwelle herangezogen, die genauen Anforderungen unterscheiden sich je Netzbetreiber und Standort.
Das Voltmasters EMS verarbeitet Fernsteuerungssignale als Randbedingung innerhalb der Optimierung: die Batterie regelt kontrolliert ab, ohne betriebliche Störung für Ihren Kunden.
Fernsteuerungsintegration, end-to-end
- RTU-Schnittstelle im Protokoll des Netzbetreibers (wie IEC 60870-5-104, DNP3 oder IEC 61850): RTU des Netzbetreibers ↔ Voltmaster Controller ↔ Assets
- Voltmasters IO-Erweiterung vor Ort für die DSO-Signale, inklusive Hardware-Not-Aus
- Validierung gegen echte Messungen: Wirk- und Blindleistung, Q-Modus, Not-Aus und Rückmeldungen je Kategorie
- Begleitete DSO-Zertifizierung mit Echtzeit-Diagnostik, oft in einer einzigen Sitzung abgeschlossen
- Je Netzbetreiber konfiguriert: wir stimmen jedes Projekt auf den lokalen Netzcode und die Anforderungen des beteiligten Netzbetreibers ab
Die Regelschleife im Bild
Der Netzbetreiber steuert, der Controller regelt, die Anlage meldet zurück
Der Netzbetreiber legt eine Leistungsgrenze fest. Der Voltmaster Controller regelt die Assets kontrolliert ab und meldet die Messwerte in Echtzeit zurück, mit einem unabhängigen Hardware-Notstopp als Sicherheitsnetz, den der Controller über seine IO-Erweiterung ausführt.
Grid Compliance je Land
Jedes Land hat eigene Netzbetreiber, Anschlussbedingungen und Konformitätsanforderungen für PV und Batteriespeicher (BESS). Voltmasters stimmt jedes Projekt auf den lokalen Netzcode ab. Sehen Sie sich unten die Funktionsweise je Land an.
Belgien
VerfügbarFluvius (Flandern), Sibelga (Brüssel), ORES und RESA (Wallonien). Fernsteuerung über IEC 60870-5-104, direkte A1-Zählerintegration und begleitete Zertifizierung, oft in einer einzigen Sitzung abgeschlossen.
Deutschland
Demnächst verfügbarWestnetz, Bayernwerk Netz, Avacon Netz, E.DIS Netz und Schleswig-Holstein Netz. Anbindung an das Westnetz-Gateway 2.0 über IEC 60870-5-104 ab 500 kW und über das E.ON Modbus TCP Profil von 100 bis 500 kW.
FAQ
Häufige Fragen zu Grid Compliance und Fernsteuerung
Ab welcher Leistung ist Fernsteuerung Pflicht?
Das unterscheidet sich je Land und je Netzbetreiber. Durch die zunehmende Netzüberlastung und das Wachstum von Batteriesystemen wird 100 kVA immer häufiger als Schwelle herangezogen. Die genaue Anforderung steht in den Anschlussbedingungen des Netzbetreibers Ihres Projekts.
Welche Protokolle unterstützt der Controller?
Das Protokoll, das der Netzbetreiber verlangt. IEC 60870-5-104 ist in Europa gängig und ist das, was Fluvius verwendet, andernorts kommen DNP3, IEC 61850 oder Modbus vor. Die Kette läuft von der RTU des Netzbetreibers über den Voltmaster Controller zu den Assets.
Was passiert bei einem Abschaltbefehl des Netzbetreibers?
Das EMS verarbeitet Fernsteuerungssignale als Randbedingung innerhalb der Optimierung. Die Batterie regelt kontrolliert ab, statt hart auszufallen, sodass Ihr Kunde betrieblich so wenig wie möglich davon merkt.
Wie läuft die Zertifizierung beim Netzbetreiber ab?
Voltmasters begleitet sie von Anfang bis Ende. Wir validieren die Signale gegen die echten Messungen an der Anlage, von Wirk- und Blindleistung über den Q-Modus bis zum Not-Aus und den Rückmeldungen je Kategorie, und verfolgen die Sitzung mit Echtzeit-Diagnostik. Meist ist die Zertifizierung in einer einzigen Sitzung abgeschlossen.
Für welche Länder ist das ausgearbeitet?
Belgien ist verfügbar, mit Fluvius, Sibelga, ORES und RESA. Deutschland folgt demnächst. Weil Anforderungen, Schwellen und Protokolle je Land und Netzbetreiber unterschiedlich sind, arbeiten wir die Funktionsweise je Land separat aus, statt ein allgemeines Versprechen zu geben.
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